Fortbildung in München
CustomHeadPic-Behindertenhilfe

Marte Meo® in der Behindertenhilfe

Ob Verweigerung und Widerstand ein Ruf nach Tempoanpassung und Kontakt sein können? Wer Marte Meo® kennt, wird meistens ja sagen!

Die Erziehung, Betreuung und die Pflege von behinderten Menschen mit besonderen geistigen und emotionalen Bedürfnissen kann herausfordernd sein. Bewohner oder Klienten nehmen sich und andere auf eine ganz eigene Art wahr. Ihre Stimmung, Bedürfnisse oder Wünsche werden nur verstehbar, wenn man gelernt hat genau hinzuschauen, auf kleinste Signale zu warten und sie zu deuten. So können Fachkräfte die alltäglichen Momente nutzen, um Entwicklungsprozesse anzuregen und ein besseres Miteinander zu begünstigen.

Mit Marte Meo® werden Interaktion und Beziehung zwischen Menschen in alltäglichen Situationen genau und wertschätzend analysiert. So kann das Potenzial bereits bekannter Interaktions- und Kontaktmomente erkannt und genutzt werden. Dies zur Zufriedenheit Aller; der Begleiter und der begleiteten Menschen.

Marte Meo® wird bereits in Werkstätten, Wohngruppen, in einzelnen Pflege- oder Fördersituationen und ambulant eingesetzt.

Marte Meo® in der Behindertenhilfe. Das sagen Fachkräfte:

Frau H. 58 Jahre alt, Ergotherapeutin
„Zu Beginn des Kurses war ich ein bisschen skeptisch, aber ich habe in dieser Zeit ganz viel gelernt; Marte Meo® und der Einsatz der Elemente. Gerade für unseren Bereich, mehrfach schwerstbehinderter Bereich, ist es so wichtig, dass ich meinem Gegenüber durch „Folgen“, „Benennen“ – wie sollte ich sagen – ein Stück Sicherheit gebe; es ist sehr spannend und es ist lobenswert, dass wir so weiter arbeiten und versuchen, im Alltag diese Marte Meo® Elemente für unsere Bewohner umzusetzen. Und gerade für dieses spricht auch diese Videoaufnahme und nachher dieses Angucken, da sieht man so viele Kleinigkeiten, die man sonst nicht sehen würde und das finde ich so faszinierend.“

Frau A. 32 Jahre alt, Heilerzieherin
„Hat sich was bei Dir verändert?“
„ Ja schon, dass ich persönlich den Blick mehr für kleine Sachen habe, mich an kleinen Sachen freuen kann oder halt auch gucke, dass ich nicht nur ja große Sachen möchte, sondern den Fokus auf kleine Sachen lege, auf die Arbeit und auch privat.“

Frau B., 29 Jahre alt, Heilerzieherin
„Ich muss noch viel üben: Dieses „Benennen“, teilweise auch „Warten“. Ich habe versucht, viel umzusetzen und beobachte jetzt viel genauer. Mittlerweile war ich im Urlaub und habe ein Kind mit der Mutti beobachtet und gesagt: Aaah.“…